Razzia gegen Spiegelbest.me u.a.

DSC0961210.12.2014 - Auf Antrag der Staatsanwaltschaft München I fanden gestern offenbar bei etwa 30 Wohnungen Hausdurchsuchungen im Zusammenhang mit e-Book-Portalen wie spiegelbest.me u.a. statt. Im Fokus stehen dabei neben den Betreibern auch Nutzer.

Während bisher immer Video-Portale (2011: Kinox.to) und Musiktauschbörsen (2001: Napster) Gegenstand von großen Ermittlungsverfahren waren, sind jetzt auch die Buchverlage aufgesprungen und forcieren die Strafverfolgung.

Für Nutzer stellt sich die Frage, ob sie mit dem Recht auf Privatkopie in der heutigen eingeschränkten Fassung des § 53 UrhG noch unbehelligt geschützte Werke herunterladen können. Bisher waren Verbraucher hauptsächlich dadurch "geschützt", dass sie nur schwer ermittelt werden konnten und geringes Interesse bestand, den reinen Download zu verfolgen. Dies könnte sich jetzt ändern.


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